MRI - Magnet Resonance Imaging

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MRI - Magnet Resonance Imaging

Synonyme MRTomographie, Kernspintomographie ist das modernste bildgebende Schnittbild-Verfahren. Es arbeitet ohne schädliche Röntgenstrahlen. Indem der Körper in einem starken Magnetfeld positioniert wird und mittels hochfrequenter Radiofrequenzimpulse die Wasserstoffatome des Menschen ausgelenkt werden, erhält man über komplexe Berechnungen Schnittbilder. Die Methode eignet sich besonders gut für Untersuchungen des Hirns, der Wirbelsäule, Weichteile, Gelenke, der Blutgefässe und der Organe des Bauchraumes. Das möglicherweise notwendige Kontrastmittel enthält komplexiertes Gadolinium und ist gut verträglich, allergische Reaktionen sind äusserst selten. Wenn sie eine dialysepflichtige Niereninsuffizienz haben, sollte es allerdings nicht angewendet werden. In der Regel ist für diese Untersuchungen keine Vorbereitung nötig. Untersuchungsdauer zwischen 30 und 60 Minuten.

Wenn sie einen nicht MRI-tauglichen Herzschrittmacher, Neurostimulator oder ein Cochleaimplantat tragen, kann die Untersuchung nicht durchgeführt werden.

Neuere Herzschrittmacher sind oft MRI-tauglich, allerdings muss die MRI Untersuchung mit ihrem Kardiologen koordiniert werden, da der Schrittmacher vor und nach der MRI Untrsuchung vom Kardiologen neu eingestellt werden muss, ihr Kardiologe kann sie diesbezüglich beraten. Bitte bringen sie ihren Schrittmacherausweis zu uns mit.

Wenn sie einen ventrikuloperitonealen Shunt haben, muss in der Regel nach einer MRI Untersuchung der Shunt kontrolliert und ev. neu eingestellt werden, dies macht das Spital, wo der Shunt implantiert wurde. Informieren sie ihren Hausarzt und erkundigen sie sich in dem Spital, wo der Shunt eingesetzt wurde, am besten mit einem Termin nach dem MRI zur Shuntkontrolle. Bitte bringen sie ihren Shuntausweis mit.

Gewisse, ältere, mechanische Herzklappen sind nicht MRI-tauglich, um die MRI-Tauglichkeit abklären zu können, brauchen wir ihren Klappenausweis, bitte bringen sie diesen zu uns mit.

Wichtig zu wissen ist, dass das MRI eine relativ enge "Röhre" ist, wo doch immer wieder das Problem der Platzangst auftritt. Sollten sie unter Platzangst leiden, ist es wichtig, dass sie nicht selbst mit dem Auto fahren. Wir können ihnen per Nasenspray ein leichtes Beruhigungsmittel geben, was in den meisten Fällen die Untersuchung ermöglicht. Danach dürfen sie aber kein Fahrzeug lenken. Eine Alternative die mit oder ohne Beruhigungsmittel angewandt werden kann, ist eine therapeutische Hypnose, die aber  ca 15-20 Minuten Zeit benötgt. Dies müssten sie oder ihr behandlnder Arzt uns mitteilen, damit wir dementsprechend Zeit einplanen können.

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